Doku

Projekt

Projektbeschrieb

Eine illustrative Bildsprache verleiht einer Event-Kommunikation einen unverkennbaren Charakter.

Ich machte es mir zur Aufgabe für das Tanzfest «zürich tanzt» ein illustratives Erscheinungsbild zu gestalten. Entstanden ist ein modulares Illustrationssystem von flächigen Tanzfiguren im Zusammenspiel mit verschiedenartigen Rhythmiklinien. Zentral war die Entwicklung einer illustrativen Bildsprache, welche die Dynamik des Tanzes widerspiegelt, plakativ wirkt und die Vielfalt des Festivals unterstreicht.

Motivation

Während meinem Praktikumsjahr und dem einjährigen Aufenthalt in Berlin habe ich bei vielen Veranstaltungen erlebt, wie durch Illustration eine für den Event oder die Marke prägende visuelle Identität geschaffen wurde. Dies hat mich inspiriert, das Thema illustratives Erscheinungsbild zum Gegenstand meiner Bachelor-Arbeit zu machen.

Das Thema Tanz habe ich gewählt, weil ich selbst passionierte Tänzerin bin und viele Abende im Tanzstudio verbringe. Das Konzept von «zürich tanzt» finde ich zudem sehr spannend, da es Hobby-Tänzer genauso wie professionelle Tänzer und Tänzerinnen anspricht und die Tanzkultur in der Schweiz fördert.

Ich freue mich, in dieser Arbeit meine gestalterischen Hauptinteressen Illustration und Corporate Design mit meiner Leidenschaft für den Tanz zu verbinden.

Erkenntnisse aus meiner Theorie-Arbeit

In der vorangegangen Theorie-Arbeit habe ich viele wertvolle Erkenntnisse über den Umgang mit Illustration in einem Erscheinungsbild erworben. Die Analyse von fünf spezifischen illustrativen Erscheinungsbildern diente mir als intensive Recherche in Hinblick auf die praktische Arbeit.

Aus den herauskristalisierten Vor- und Nachteilen die der Einsatz von Illustration mit sich bringt, habe ich zu Beginn der praktischen Arbeit festgelegt, welche Punkte ich für mein Projekt besonders beachten möchte.
Besonders geblieben ist mir die Möglichkeit, mit Illustration etwas fiktives darzustellen und so mit der Fantasie des Betrachters zu spielen. Durch die Festlegung stilistischer Parameter wie Farben und Duktus entsteht eine besonders geschlossene Erscheinung.
Gleichzeitig blieb mir der Nachteil, dass Zeichnungen je nach Illustrationsstil und Betrachter kindlich wirken können. Da sich das Tanzfest hauptsächlich an Erwachsene richtet, war es mir ein besonderes Anliegen dem Zielpublikum dem Alter entsprechend entgegen zu treten.

Als wichtigste Erkenntnis erschien mir die Notwendigkeit einer flexibel anwendbaren Illustration, die sich interessant auf die verschiedenen Kommunikationsmittel adaptieren lässt. Die Illustration soll nicht als ein in sich geschlossenens Bild erstellt werden, sondern viel mehr als Konstrukt von verschiedenen illustrativen Elementen funktionieren, die je nach Bedarf unterschiedlich kombiniert und an das Format angepasst werden können.